Warum die Bauleistungsversicherung beim Neubau und bei der Sanierung unverzichtbar ist

Erfahren Sie, warum die Bauleistungsversicherung bei Neubau und energetischer Sanierung unverzichtbar ist – und vor teuren Schäden schützt.

Sicherheit für die entscheidende Phase

Bauen ist aufregend – und teuer. Doch kaum ein Bauherr denkt in dieser Euphorie an das, was alles schiefgehen kann. Ein Sommergewitter überflutet die Baugrube, ein Handwerker beschädigt versehentlich Leitungen, oder Unbekannte zerstören mutwillig den halbfertigen Rohbau. Genau für solche Szenarien ist die Bauleistungsversicherung gemacht.

Was sie leistet

Die Bauleistungsversicherung – auch Bauwesenversicherung genannt – ersetzt Schäden, die unvorhergesehen während der Bauzeit entstehen. Sie greift bei Sturm, Hagel, Starkregen, Überschwemmung, Vandalismus, Diebstahl fest verbauter Teile, aber auch bei Fehlern von Handwerkern oder unvorhergesehenen Bodenbewegungen.
Nicht versichert sind dagegen Planungs- und Materialfehler oder normale Witterungseinflüsse, mit denen saisonal zu rechnen ist.

Gerade bei steigenden Baukosten und teuren Materialien ist der Schutz heute wichtiger denn je. Denn die Schadenssummen können schnell in die Zehntausende gehen – vom beschädigten Estrich bis hin zum komplett überfluteten Keller.

Warum sie auch bei Sanierungen Sinn macht

Besonders bei energetischen Gebäudesanierungen wird die Bauleistungsversicherung häufig unterschätzt. Dabei sind gerade Altbauten anfällig: Wird in tragende Wände oder die Dachkonstruktion eingegriffen, kann schon ein kleiner Fehler den Einsturz von Bauteilen auslösen.
Viele Versicherer bieten Tarife, die auch Altbausubstanz, Leitungswasserschäden oder Einsturzrisiken abdecken. Das schützt nicht nur die neue Dämmung oder Heiztechnik, sondern auch das gesamte Gebäude.

Ein weiterer Vorteil: Die Police kann individuell erweitert werden – etwa um Schäden durch Feuer, Hochwasser oder Nachhaftung (für verzögerte Bauzeiten bis zu 24 Monaten).

Praxisbeispiel

Ein Bauherr wollte bei der Sanierung seines Fachwerkhauses sparen und verzichtete auf die Bauleistungsversicherung. Nach einem starken Regen stürzte ein Teil der Außenwand ein – der Schaden: über 40.000 €. Ohne Versicherung blieb er auf den Kosten sitzen.

Fazit

Die Bauleistungsversicherung ist kein Luxus, sondern ein unverzichtbares Sicherheitsnetz – für Bauherren, Sanierer und Bauträger gleichermaßen.
Wer heute baut oder energetisch modernisiert, sollte sie fest im Budget einplanen – bevor ein unvorhergesehenes Ereignis das gesamte Projekt gefährdet.

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