Berufsunfähig – und jetzt?

Gerade körperlich arbeitende Menschen wie Dachdecker, Kraftfahrer oder Pflegekräfte tragen ein hohes Risiko, berufsunfähig zu werden. Doch eine klassische Berufsunfähigkeitsversicherung (BUV) ist für viele in diesen Berufen schlicht zu teuer. Bedeutet das, sie müssen auf finanziellen Schutz verzichten? Keineswegs! Es gibt interessante und bezahlbare Alternativen.

Warum ist die BUV für Handwerker oft so teuer?

Versicherer kalkulieren das Risiko: Wer körperlich arbeitet, hat ein höheres Verletzungs- oder Erkrankungsrisiko – und zahlt entsprechend höhere Beiträge. Für manche Berufe ist die BUV daher kaum bezahlbar oder mit vielen Ausschlüssen versehen.

Welche Alternativen gibt es?

Hier ein Überblick über mögliche Absicherungsformen:

  • Erwerbsunfähigkeitsversicherung:
    Sie zahlt, wenn Du gar keinen Beruf mehr ausüben kannst – ist günstiger als die BUV, aber auch restriktiver in der Leistung.
  • Dread-Disease-Versicherung:
    Diese springt bei schweren Diagnosen wie Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall ein – unabhängig davon, ob Du weiterarbeiten kannst oder nicht.
  • Unfallversicherung:
    Sie schützt bei Unfällen, aber nicht bei Krankheiten. Für manche kann sie ein sinnvoller Zusatzbaustein sein.
  • Grundfähigkeitsversicherung:
    Wenn grundlegende Fähigkeiten wie Gehen, Hören oder Sprechen verloren gehen, leistet diese Versicherung – und das oft zu fairen Beiträgen.
  • Multi-Risk-Versicherung:
    Kombinierter Schutz gegen verschiedene Risiken wie Unfall, Krankheit oder Pflegebedürftigkeit – besonders interessant für Selbstständige und Handwerker.

Fazit: Individuelle Absicherung statt Standardlösung

Eine klassische BUV ist nicht die einzige Lösung. Wer handwerklich arbeitet, sollte die Alternativen kennen – und sich professionell beraten lassen. Denn oft ist eine Kombination verschiedener Bausteine sinnvoller und bezahlbarer als gedacht.

👉 Lass Dich persönlich beraten – vor Ort in Melsungen oder bequem online!

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